| Plastic Logic fährt die Serienproduktion seines E-Book-Readers Que proReader in Dresden hoch.
Nachdem der Que proReader im Januar in den USA offiziell auf den Markt kam, sollen die rund 180 Beschäftigten ab kommender Woche mit der Volumenproduktion beginnen. Dies kündigte der Geschäftsführer Konrad Herre letzten Freitag an. Darüber hinaus sei es geplant, die Kapazitäten des Werks in den nächsten Monaten zu erweitern. Dafür seien Investitionen von mehr 20 Millionen US-Dollar fällig, was rund 14,8 Millionen Euro entspricht. Das Dresdner Unternehmen fertigt für Plastic Logic die E-Ink-Displays für den Que proReader.
Im September 2008 hatte Plastic Logic sein Werk in Dresden eröffnet und mit der Probeproduktion begonnen. Weitere Standorte sind Cambridge und Kalifornien. Zunächst soll die Produktion den großen Bedarf in den USA decken. Die Produktion von zwei Quartalen soll bereits verkauft worden sein. Außerdem gäbe es zurzeit nur in den USA die nötigen Partner aus dem Mobilfunk- und Medienbereich. Daher wird das Gerät, das Zeitungen, E-Books und Magazine anzeigen kann, frühestens 2011 in Europa erhältlich sein.
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