| Während in Köln heute die Aussteller der Gamescom das Messegelände räumen, ziehen die Veranstalter Bilanz. Mit 254.000 Besuchern hat sich die Videospielemesse laut den Organisatoren des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) als herausragendes Event etabliert. Am Rande der Messe erhalten derweil Gerüchte um einen weiteren potentiellen Far-Cry-Nachfolger neuen Zündstoff.
Im Vorjahr hatte die Gamescom mit knapp 245.000 Besucher etwa 9000 weniger als jetzt. In ihrem Schlussbericht vermeldeten die Macher zudem ein Aussteller-Plus von knapp zehn Prozent: 505 Hard- und Softwareentwickler stellten in den Messehallen ihre neuesten Produkte zur Schau. Zu diesen gehörten neben Microsofts Kinect und Sonys Wii-Pendant Move in erster Linie die Computer- und Konsolenspiele. Highlight war für viele Gamer unter anderem Bioshock Infinite. Nach neuesten Meldungen ist es bei dem Action-Spiel allerdings zurzeit unsicher, ob tatsächlich ein Multiplayer-Modus integriert wird. Ken Levine, Creative Director des Entwickler Irrational Games, erklärte in einem Interview, dass derzeit Möglichkeiten in diese Richtung getestet würden. Allerdings seien Zeit und Geld verschwendet, wenn kein Gamer auf Multiplayeroptionen zurückgreift, erklärte Levine.
Auch nach der Gamescom machen weitere neue Spiele von sich reden: Weitere Gerüchte um die Entwicklung des Action-Spiels Far Cry 3 sind jetzt aufgetaucht. Ubisoft Montreal könnte demzufolge tatsächlich an der Fortsetzung des Ego-Shooter-Klassikers arbeiten. Einer Kolumne in dem US-Spielemagazin PC Gamer zufolge soll der dritte Teil der Kriegssimulation den Entwicklungsstatus bereits hinter sich gelassen haben. Die letzten Spekulationen um Far Cry 3 kamen bereits Ende 2009 auf. Wie auch damals gaben die Entwickler zu den neuerlichen Gerüchten keine Kommentare ab. Der geneigte Spieler muss also weiter auf Details warten.
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