| Am 21. September beginnt mit der Photokina in Köln die bedeutendste Messe für Fotografie. Knapp einen Monat vorher hat Canon jetzt die EOS 60D vorgestellt. Die Spiegelreflexkamera soll das erfolgreiche Mittelklasse-Modell 50D beerben.
Äußerlich präsentiert sich die 60D in ihrem Kunststoffgehäuse erheblich leichter und kompakter als der Vorgänger. Bis zu fünf Bilder in der Sekunde kann die Kamera knipsen und löst diese mit 18 Megapixeln auf. Der ISO-Bereich der EOS liegt dabei zwischen 100 und 6.400, kann aber bis zu ISO 12.800 gepusht werden. Zwischen vier verschiedenen Bildformaten – 3:2, 16:9, 4:3 und 1:1 – kann der Nutzer wählen. Zur Kontrolle der Aufnahmen dient ein drei Zoll großes Display im 3:2-Format. Laut Canon ist es wasserabweisend und reflexionsarm. Im Live-View-Modus lässt sich der dreh- und schwenkbare Bildschirm als Sucherersatz verwenden, womit auch Fotografien aus ungünstigen Positionen gelingen sollen.
Auch Full-HD-Filme in einer Auflösung von 1920x1080p mit bis zu 30 Bildern in der Sekunde kann die EOS D60 drehen. Den Ton zeichnet die Kamera dabei durch ein internes Monomikrofon oder alternativ über ein extern angeschlossenes Stereo-Mikro auf. Per HDMI-Anschluss lassen sich die Aufnahmen direkt auf dem Fernseher betrachten und dank CEC-Technologie mit der Fernbedienung steuern. Als weitere Features verfügt die SLR-Kamera über frei konfigurierbare Tasten, eine Wasserwaage in der Live-View-Ansicht für Landschaftsaufnahmen und einen Speedlite Transmitter, mit dem sich externe Blitzgeräte ansteuern lassen. Auch kompatible externe Datenspeicher lassen sich durch die Eye-Fi-connected-Funktionen kabellos mit der Canon verbinden. Auf herkömmlichem Wege können SDXC-Speicherkarten mit bis zu zwei Terabyte verwendet werden.
Ab Oktober 2010 will Canon die EOS 60D in die Regale der Händler bringen. Wie auch der Vorgänger soll die Spiegelreflex-Kamera als Body oder in Kombination mit einem Objektiv zu haben sein.
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