| Ultrabooks zeichnen sich dadurch aus, dass sie sehr dünn sind, wenig Gewicht aufbringen und schnell arbeiten. Außerdem erscheinen die meisten Geräte in einem edlen Design und gelten bei vielen Anwendern als eine gute Alternative zu Apples MacBook Air. Zahlreiche Hersteller wie Asus, Lenovo, Toshiba oder Acer bieten mittlerweile Ultrabooks in ihrem Sortiment an und sind vom Verkaufserfolg überzeugt. Chiphersteller Intel prognostizierte den neuen Geräten einen Marktanteil von 30 bis 40 Prozent im Jahr 2012. Jüngsten Schätzungen zufolge werden Ultrabooks jedoch wahrscheinlich nur 20 Prozent einnehmen.
Wie Digitimes berichtet, liegt das vor allem am Absatzmarkt in Europa. Ultrabooks sind bei Europäern offensichtlich noch nicht so begehrt wie es in Asien der Fall ist. Ganz anders sieht es da bei 15-Zoll-Notebooks aus. Weltweit kommen die größeren Modelle auf einen Marktanteil von 40 bis 45 Prozent. 35 bis 40 Prozent erreichen wiederum 14-Zöller. Ultrabooks dieser Größenordnung sind noch selten.
Ultrabooks müssen günstiger werden
Lediglich Hewlett-Packard bietet mit dem Envy 14 Spectre ein entsprechendes Modell mit einer 14-Zoll-Diagonale an. Dafür ist auch der Preis höher und liegt derzeit beim Preisvergleich guenstiger.de bei 1.400 Euro (UVP). Doch auch kleinere Modelle kommen auf Kaufpreise von bis zu 1.300 Euro (UVP). So wird zum Beispiel das Zenbook-UX31E von Asus mit 13,3 Zoll auf guenstiger.de für 1.249 Euro (UVP) angeboten.
Um die Verkaufszahlen zu erhöhen, müssten Händler ihre Angebote verändern. Ein rapider Preissturz ist in diesem Jahr jedoch noch nicht zu erwarten. Wie Digitimes erfahren haben will, plant nun Acer die Herstellung neuer Ultrabooks mit einer Diagonale von 14- und 15-Zoll speziell für den nordamerikanischen sowie europäischen Markt. Durch den noch eher schwachen Verkauf rechnen Experten mit dem Absatzerfolg erst im Jahr 2013.
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